Newsletter-Anmeldeformular auf der Website einbinden, Wix, WordPress & Co.
Suchmaschinen beantworten dank KI-Übersichten immer mehr Fragen direkt auf der Ergebnisseite. Studien zeigen: Inzwischen enden rund zwei von drei Google-Suchen ganz ohne Klick auf eine Website. Du kannst dich also immer weniger darauf verlassen, dass Google dir Reichweite bringt. Was bleibt, ist ein Kanal, der wirklich dir gehört: Dein Newsletter. Deine Kontakte, deine Daten.
Und dieser Kanal fängt mit einem kleinen Formular auf deiner Seite an. Das einzubauen dauert ein paar Minuten und braucht weder ein Plugin noch Programmierkenntnisse. Hier steht, wie es geht, für Wix, WordPress und alles andere.
Welche Möglichkeiten habe ich überhaupt?
Um die Anmeldung auf deine Seite zu bringen, hast du im Wesentlichen drei Wege, vom schnellsten zum flexibelsten:
- Link teilen: Du verlinkst eine fertige Anmeldeseite, die dein Tool für dich hostet, im Menü, im Footer, in der Bio oder hinter einem Button. Kein Code, in einer halben Minute erledigt.
- Code einbetten: Ein kleines Code-Schnipsel (der Einbett-Code) setzt das Formular direkt in deine Seite, sodass es wie ein fester Teil der Website wirkt.
- iFrame: Hier läuft das Formular in einem eigenen kleinen Rahmen, abgekapselt vom Rest der Seite (ein iFrame ist genau dieses „Fenster im Fenster”). Praktisch, wenn dein Baukasten beim eingebetteten Code zickt.
Welcher Weg der richtige ist, hängt nur davon ab, wie viel Kontrolle über das Aussehen du willst. Rechtlich und funktional sind alle drei gleichwertig.
Wie binde ich ein Anmeldeformular in Wix ein?
So bekommst du das Formular in Wix:
- Öffne den Wix-Editor und klicke auf „Element hinzufügen".
- Wähle „Einbetten → HTML einbetten" (auf Englisch „Embed Code").
- Klicke auf „Code" und füge den Einbett-Code deines Newsletter-Tools ein.
- Zieh den Block an die gewünschte Stelle und passe die Größe an.
- Auf „Veröffentlichen" klicken, fertig.
Lädt der eingebettete Code in deinem Wix-Template nicht sauber, nimm stattdessen die iFrame-Variante. Und wer es ganz einfach will, verlinkt nur die fertige Anmeldeseite hinter einem Wix-Button.
Wie füge ich ein Formular in WordPress ein?
Im WordPress-Block-Editor (Gutenberg) sind es drei Schritte:
- Öffne die Seite oder den Beitrag, wo das Formular hin soll, zum Bearbeiten.
- Füge einen neuen Block hinzu und wähle „Custom HTML” (auf Deutsch „Eigenes HTML").
- Setz den Einbett-Code in den Block und klick auf „Aktualisieren".
Arbeitest du noch mit dem klassischen Editor, wechselst du oben rechts von „Visuell" auf den Reiter „Text" und fügst den Code dort ein. Soll das Formular auf jeder Seite auftauchen, etwa im Footer, machst du das über die Theme-Einstellungen oder ein kleines Code-Snippet-Plugin. Ein eigenes Newsletter-Plugin brauchst du dafür nicht.
Und bei Shopify, Squarespace, Webflow oder Jimdo?
Das Prinzip ist überall gleich: Such nach einem Baustein, der „HTML”, „Code” oder „Einbetten” heißt und füge dort dein Schnipsel ein. Bei Shopify ist das ein Abschnitt „Custom Liquid" oder ein HTML-Feld, bei Squarespace und Webflow ein „Code"- bzw. „Embed"-Block, bei Jimdo das Element „Widget/HTML". Lässt dein System gar keinen Code zu, bleibt dir der geteilte Link zur Anmeldeseite als zuverlässiger Ausweg.
Worauf muss ich rechtlich achten?
Eingebaut ist das Formular schnell. Mehr Aufmerksamkeit kostet das Drumherum. Damit die Anmeldung sauber ist, brauchst du:
- Double-Opt-In: die Bestätigung per Klick in einer Bestätigungsmail. Erst danach darfst du senden und nur so kannst du die Einwilligung im Streitfall belegen.
- Datenschutz-Hinweis am Formular: ein kurzer Satz, wofür du die Adresse nutzt, mit Link zur Datenschutzerklärung.
- Datensparsamkeit: frag nur ab, was du wirklich brauchst. Die E-Mail-Adresse reicht, alles andere ist freiwillig.
- EU-Hosting: liegen die Daten in der EU, ersparst du dir die komplizierte Rechtsgrundlage für eine Datenübertragung in andere Länder.
Tiefer rein geht unser DSGVO-Leitfaden für Newsletter und der Artikel zu Double-Opt-In richtig umsetzen.
Mit bemailed ist das schon eingebaut
Bei bemailed musst du dir um den technischen und den rechtlichen Teil keine Gedanken machen. Das ist bewusst so gebaut:
- Schritt-für-Schritt-Assistent: Plattform wählen (etwa Wix oder WordPress), Aussehen mit Live-Vorschau anpassen, dann den fertigen Code samt genauer Anleitung kopieren oder einfach den Link teilen.
- Double-Opt-In automatisch: Jede Anmeldung löst eine Bestätigungsmail aus; erst nach dem Klick landet die Person in deiner Liste, mit Zeitstempel als Einwilligungs-Nachweis.
- In deiner Marke: Farbe, Titel, Text und Button stellst du selbst ein, damit das Formular zur Seite passt und nicht nach Fremd-Tool aussieht.
- EU-Hosting & AVV: Die Daten liegen in Frankfurt, der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV, der Vertrag über die Datenverarbeitung) ist ohne Aufpreis dabei.
Du baust das Formular also einmal ein, um Bestätigung, Listenpflege und Datenschutz kümmert sich danach bemailed. Und deine eigene Liste wächst weiter, unabhängig davon, was Google gerade mit deinen Klicks macht.
Häufige Fragen
Wie binde ich ein Newsletter-Formular in Wix ein?
Im Wix-Editor klickst du auf „Element hinzufügen → Einbetten → HTML einbetten” und fügst dort den fertigen Einbett-Code ein. Der Einbett-Code ist ein kleines Code-Schnipsel, das dir dein Newsletter-Tool fertig ausgibt und das das Formular auf der Seite anzeigt. Bei bemailed kopierst du diesen Code im Einbindungs-Assistenten und setzt ihn an die gewünschte Stelle. Wer mit Code gar nichts zu tun haben will, teilt stattdessen den Link zur fertigen Anmeldeseite.
Wie füge ich ein Anmeldeformular in WordPress ein?
Im Block-Editor (Gutenberg, der Standard-Editor von WordPress) nimmst du den Block „Custom HTML” und fügst den Einbett-Code ein. Arbeitest du noch mit dem älteren Classic-Editor, wechselst du oben rechts auf den Reiter „Text”. Ein extra Plugin ist nicht nötig, solange dein Tool wie bemailed fertigen Code liefert.
Brauche ich Programmierkenntnisse, um ein Formular einzubauen?
Nein. Du kopierst einen fertigen Code-Block und fügst ihn ein, das ist alles. Und wer den Code lieber ganz umgeht, teilt einfach den Link zur fertigen Anmeldeseite, zum Beispiel in der Bio, im Footer oder hinter einem Button.
Ist das Anmeldeformular DSGVO-konform?
Kommt auf die Umsetzung an. Drei Dinge solltest du haben: Double-Opt-In (die Anmeldung wird per Klick in einer Bestätigungsmail bestätigt), einen klaren Datenschutz-Hinweis direkt am Formular und nach Möglichkeit EU-Hosting. Bei bemailed ist Double-Opt-In von Haus aus aktiv und die Daten liegen in Frankfurt, darum musst du dich also nicht selbst kümmern.
Kann ich das Aussehen des Formulars anpassen?
Ja. Im Einbindungs-Assistenten von bemailed stellst du Farbe, Titel, Text und Button ein und siehst jede Änderung sofort in der Live-Vorschau, noch bevor du den Code kopierst. So passt das Formular zu deiner Marke und wirkt nicht wie ein fremdes Tool, das man irgendwo reingeklebt hat.
Was passiert, wenn sich jemand über das Formular einträgt?
Die Person bekommt automatisch eine Bestätigungsmail (Double-Opt-In). Erst wenn sie auf den Bestätigungslink klickt, landet sie in deiner Liste, dokumentiert mit Zeitstempel als Nachweis der Einwilligung.